Wer ist gefährdet?

Die Ursachen für die Entwicklung einer Spielsuchtproblematik sind vielfältig und bedingen sich wechselseitig. In der Regel müssen mehrere auslösende Bedingungen zusammenkommen, damit eine spielsucht entsteht. Im Folgenden werden die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung problematischen Spielverhaltens oder einer Glücksspielsucht beschrieben.

Die Spielsuchtgefährdung steigt, wenn der/die Betroffene ...

  • aufhört anderen Aktivitäten (außer Glücksspielen) nachzugehen, die ihm/ ihr zuvor Spaß gemacht haben
  • persönliche, berufliche und familiäre Verpflichtungen vernachlässigt (z.B. Fehlen/ Zuspätkommen bei der Arbeit)
  • kaum oder nur wenig soziale Kontakte außerhalb des Spielens pflegt
  • seine Schlaf-, Ess- oder sexuellen Gewohnheiten verändert
  • weniger Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild als früher legt
  • häufiger Alkohol trinkt oder andere Drogen einnimmt
  • die gesamte Zeit an das Glücksspiel denkt oder in sich gekehrt ist
  • weniger bereit ist Geld für andere Dinge als das Glücksspiel auszugeben
  • längere Zeit unerklärt nicht zu Hause oder erreichbar ist
  • sich von Familie und Freunden zurückzieht
  • abwesend wirkt oder Schwierigkeiten hat sich zu konzentrieren
  • Stimmungsschwankungen oder plötzliche Wutausbrüche hat
  • unter Langeweile oder Unruhe leidet
  • depressiv, besorgt oder ängstlich scheint
  • sich häufig Geld leiht oder Gehaltszuschüsse erbittet
  • einen Nebenjob angenommen hat, der jedoch die finanzielle Situation nicht verbessert
  • Sparbücher, Lebensversicherungen und ähnliches auflöst, um an Bargeld zu kommen
  • häufig zwischen „pleite sein“ und „flüssig sein“ wechselt
  • Geld von Angehörigen, gemeinsamen Bankkonten entwendet oder Wertgegenstände verkauft
  • das eigene Spielverhalten (Häufigkeit, Einsatz) bagatellisiert

Selbsthilfemanual

Beratungshotline Verhaltenssucht

t: +49 30 450 617 333
DI & DO | 10 - 16 Uhr
bundesweit

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